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Chemotherapie |
PET/CT und Chemotherapie
Als funktionsbasiertes Verfahren ist die Darstellung der Tumoraktivität abhängig von der aktuellen Stoffwechselcharakteristik des Tumors und seiner Metastasen. Mittels PET/CT gelingt dies im Ganzkörper in nur einer einzigen Untersuchung. Bei der praktischen Durchführung der PET/CT sollte Folgendes beachtet werden:
- Mithilfe einer Ausgangsuntersuchung kann die Basis für das Therapieansprechen gelegt werden.
- Bereits nach 2 Zyklen Chemotherapie ist der Nachweis der Effektivität einer Chemotherapie zu erbringen. Somit kann die Notwendigkeit der Fortsetzung einer Chemotherapie bzw. die Entscheidung zur Therapieänderung bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt erfolgen.
- Die Kontrolle des endgültigen Therapieergebnisses sollte im Allgemeinen erst nach 3–4 Wochen nach Abschluss der Behandlung durchgeführt werden.
- Bei Patienten mit antihormoneller Behandlung (z. B. Prostatakarzinom) muss in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt die Durchführung der PET/CT vor Therapiestart angestrebt werden, da durch eine effektive Therapie die tumortypische Anreicherung unterdrückt werden könnte. Im Einzelfall kann eine PET/CT jedoch auch während der Therapie wichtige Informationen liefern.
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