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Chirurgie

PET/CT und Chirurgie

Die PET/CT-Untersuchung liefert eine frühzeitige prädiktive Aussage zur Effektivität einer präoperativen Chemo-/Radiotherapie und ermöglicht damit eine individualisierte chirurgisch-onkologische Behandlung.
Durch die PET/CT wird bei ca. 15–25 % aller Tumorpatienten eine Veränderung der gesamten Therapiestrategie veranlasst (z. B. durch die Feststellung von bisher mit anderen Methoden unerkannten Fernmetastasen). Ziel des therapiebegleitenden Monitorings ist die Option auf den Verzicht der Strahlentherapie bei frühzeitiger und guter Tumorresponse auf die Chemotherapie.

Durch PET/CT wird sowohl die Indikation als auch das technisch-taktische Vorgehen multimodaler chirurgisch-onkologischer Eingriffe präzisiert. Hieraus ergeben sich Einsparpotenziale, welche die Kosten der PET u. a. durch Vermeidung ineffektiver und den Patienten unnötig belastender chirurgischer Eingriffe ausgleicht. Durch intraoperatives molekulares Imaging ergibt sich eine weitere Optimierung chirurgisch-onkologischer Eingriffe (z.B. Hand-held-PET-Sonde).

 

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