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Konventionelle Nuklearmedizin

Die funktionsbasierte Szintigraphie stellt ein kostengünstiges, seit Jahren etabliertes Diagnostikverfahren dar. Schwerpunkte bilden dabei die Schilddrüsendiagnostik (in Verbindung mit Sonographie, Biopsie und in-vitro), die Ganzkörperskelett-Szintigraphie und die Herz-Kreislauf-Diagnostik (z. B. Herz-SPECT/CT)

Nichtinvasiv und kostensparend kann die konventionelle Nuklearmedizin komplementär zur PET/CT-Diagnostik angewandt werden.

Diagnostik

  • Rasche Erkennung von Funktionsstörungen der Schilddrüse
  • Erkennung von entzündlichen Erkrankungen des Skelettsystems
  • Metastasenausschluss im Ganzkörper

Therapie

  • Erkennung von operationsbedürftigen Schilddrüsenknoten
  • Voruntersuchung zur Radiojodtherapie
  • Staging bei Tumorerkrankungen

Radionuklide in der Therapie

  • Gelenktherapie
  • Tumorschmerztherapie (Samarium 153)
  • Indikation: Aktive Arthrose
    • Kniegelenk (Yttrium 90)
    • Schultergelenk (Rhenium 186)
    • Kleine Gelenke, z. B. Daumensattelgelenk (Erbium 169)
  • Tumorschmerztherapie (Samarium 153)
 

DTZ am Frankfurter Tor
PET/CT • Nuklearmedizin

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