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MRT

Seit dem 01.12.2010 hat das DTZ sein Methodenspektrum auf die MRT (auch MRI oder Kernspintomographie) erweitert. Die Untersuchungen am MRT-Gerät Magnetom Avanto (Feldstärke 1,5 T) werden von Herrn Dr. Stobbe, Facharzt für diagnostische Radiologie, durchgeführt, der über eine langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Die Terminvergabe erfolgt wie üblich kurzfristig über unsere Anmeldung (030 5596861).

Die MRT ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper. Dies geschieht mithilfe von Magnet- sowie elektromagnetischen Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich, mit denen Protonen im menschlichen Körper so angeregt werden, dass sie elektrische Signale induzieren. Im Gerät wird keine Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt.

Wesentliche Grundlage für das kernspintomographische Bild sind Geschwindigkeit, Temperatur, Diffusion oder Perfusion sowie die Protonendichte oder das elektromagnetische Moment einer Struktur. So lassen sich krankhafte Prozesse sehr exakt von gesundem Gewebe unterscheiden.

Typische Anwendungsfelder der MRT sind die Darstellung von Gewebekontrasten. Daher wird das Verfahren speziell für Untersuchungen von Weichteilen, Gehirngewebe, Rückenmark und Bandscheiben angewandt. Strukturen, die einen geringen Wasserstoffgehalt haben, wie z. B. Knochen, können dagegen mit der MRT nicht gut abgebildet werden und werden in unserem Hause mit der PET/CT oder szintigraphischen Verfahren dargestellt.

Diagnostik

  • Detektion und Charakterisierung von pathologischen Befunden
  • Darstellung von Gewebekontrasten

Therapieentscheidung bei

  • neurologischen,
  • orthopädischen (Gelenke),
  • viszeralen Fragestellungen.

Fallbeispiel

Rezidiv eines anaplastischen Astrozytoms WHO Grad III

Anamnese:

  • Z. n. Resektion eines anaplastischen Astrozytoms WHO Grad III
  • Aktuell klinische Verschlechterung
  • Kein sicherer Tumornachweis in der MRT
  • Fragestellung: Nachweis und Lokalisation des vermuteten Rezidivs zur Bestrahlungsplanung

Befund:

  • Tyrosinanreicherung am Resektionsrand, v. a. dorsal, im Sinn eines Rezidivs

Schlussfolgerung:

  • Präzise Festlegung der Rezidivlokalisation vor Strahlentherapie
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Bildfusion von PET und MRT

 

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