Home > Diagnostik > PET/CT

PET/CT in der Onkologie

Funktionsweise

PET/CT high definition ist die jüngste Gerätegeneration des innovativen Diagnostikverfahrens PET/CT mit der hochauflösenden 64-Zeilen-CT und der 4-Ring-PET, das bisher v. a. im Bereich der Onkologie seinen Einsatz fand. Die PET (Positronen-Emissions-Tomographie) erkennt das Krebsgewebe aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen. Die CT (Computer-Tomographie) zeichnet eine genaue anatomische 3-D-Landkarte des Körpers. Durch die Kombination beider bildgebender Verfahren kann der Tumor eindeutig lokalisiert werden. Mit der neuen PET/CT high definition sind die Aufnahmen sogar noch präziser: Die verkürzte Untersuchungszeit auf 10–12 min ermöglicht, dass Bewegungsartefakte minimiert werden können. Eine gesteigerte Bildauflösung auf nunmehr 2 mm im PET- und 0,75 mm im CT-Teil hat die Empfindlichkeit des Verfahrens weiter verbessert.

Vorteile

Mit der PET/CT können eine belastende Diagnostikodyssee vermieden und Therapien durch ein schnelles und klares Bild der Krankheit optimiert werden. Diagnostische Defizite werden aufgehoben und die vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten (Chirurgie, Strahlen-, Chemotherapie) gezielter eingesetzt. Ein substitutiver Einsatz der PET/CT trägt zu einer Reduktion der Strahlenbelastung für den Patienten bei. PET/CT ist kosteneffizient.

Studien

Vergleichende Studien sowie eine prospektive Studie [1] an 22.975 Krebspatienten haben bestätigt,

  • dass die PET/CT-Untersuchung bei über 20 Tumorarten in 75 % aller Fälle eine Therapiekorrektur zur Folge hatte,
  • dass das Ansprechen auf eine Chemotherapie bereits nach 3–4 Wochen statt wie bisher erst nach 3 Monaten festgestellt werden kann,
  • dass die Genauigkeit der PET/CT-Untersuchung für die Tumorausbreitung und zur Feststellung von Rezidiven bei vielen Tumorentitäten (z. B. nichtkleinzelliges Lungenkarzinom, kolorektales Karzinom) bei weitem höher ist als die konventioneller Untersuchungsverfahren,
  • dass mit der PET/CT das Patientenmanagement bei zahlreichen Krankheitsfällen geändert werden kann (Änderungsrate nichtkleinzelliges Lungenkarzinom 40 %, kolorektales Karzinom 40 %, Hyperinsulinismus 50 %),
  • dass die PET/CT Kosten einspart, weil andere kostenaufwändige Diagnostikverfahren und unnötige Therapien vermieden werden können. Beim Einsatz der ambulanten PET/CT anstelle einer stationären Untersuchung wird die Kosteneffizienz noch deutlicher.

Diagnostik

  • Datenflut durch Erhöhung der räumlichen und zeitlichen Auflösung der MRT und CT
  • Hybridtechnik als Ordnungprinzip
  • Unterscheidung benigne/maligne Läsionen
  • Staging

Therapie

  • Erkennung von Resttumoren
  • Quantitative Ermittlung des Therapieansprechens
  • Identifikation von therapeutischen Targets/Zielvolumina

 [1] Hillner BE, Siegel BA, Liu D, Shields AF, Gareen IF, Hanna L, Stine SH, Coleman RE (2008) Impact of positron emission tomography/computed tomography and positron emission tomography alone (PET) on expected management of patients with cancer: initial results from the National Oncologic PET Registry. J Clin Oncol 26(13): 2155–2161


Aktuelle Fallbeispiele

/
/
/ / /
Rezidiv eines Oligodendroglioms         in 3 Schnittebenen Oropharynxkarzinom mit Lymphknotenmetastase CT-Schnittbild in 3 Schnittebenen mit zusätzlicher PET-Information
/ /  
Rezidivtumor der Neoblase eines muskelinvasiven Urothelkarzinoms      der Blase                                            Zwischenzeitlich hormonrefraktäres Rezidiv eines bioptisch gesicherten Prostatakarzinoms  

 

DTZ am Frankfurter Tor
PET/CT • Nuklearmedizin

Kadiner Straße 23
10243 Berlin

Tel.: 030 5596861
Fax: 030 5589524
nuklearmedizin@berlin-dtz.de

Sprechzeiten: Mo-Fr 8:00–18:00 Uhr

Das DTZ ist ein zertifiziertes
Med. Versorgungszentrum (MVZ).