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FunktionsweiseProstatakarzinome wachsen sehr langsam und weisen damit sehr wenig Stoffwechselaktivität auf, d. h., der Krebs kann nur schwer mit Glukose nachgewiesen werden. Aus diesem Grund wird für die Darstellung des Prostatakarzinoms in der PET/CT statt Glukose die Aminosäure Cholin verwendet, die wir in unserem Radiochemielabor seit 2010 selbst produzieren können. Cholin wird für den Aufbau von Zellwänden benötigt und macht so das Zellwachstum sichtbar. Mit radioaktiv markiertem Cholin kann man daher feststellen, ob sich der Krebs ausbreitet oder nicht. Vorteile beim ProstatakarzinomCholin-PET eignet sich besonders gut für die Darstellung des Krebses sowohl in der Prostata selbst als auch in den metastatischen Absiedlungen im Körper. Wichtigstes Einsatzgebiet der PET/CT liegt beim Prostatakarzinom demnach im Restaging, d. h. in der Ausbreitungsdiagnostik nach einer OP. Der Grund: Wurde ein Prostatakrebs erfolgreich operiert, so liegt der PSA-Wert bei 0,0. Steigt der PSA-Wert nachträglich an, muss der Tumor außerhalb der Prostata „gestreut“ haben. Diese Metastasen können im ganzen Körper verteilt sein. Um sie zu lokalisieren, bedarf es eines Diagnostikverfahrens, das den gesamten Körper untersucht. Im Gegensatz zu den konventionellen Untersuchungsmethoden kann PET diesen Beitrag leisten und Metastasen außerhalb der Prostata schnell, schmerzfrei und genau sichtbar machen.Aktuelle FallbeispielePatient 1 – Lokalrezidiv nach RPE
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