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Untersuchungsablauf

Typischer Untersuchungsablauf

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Die PET/CT-Diagnostik ist ein nichtinvasives, schmerzfreies und ungefährliches Untersuchungsverfahren, vor dem Sie keine Angst haben müssen.

Am Vorabend des Untersuchungstags können Sie die Abendmahlzeit bis 22:00 Uhr wie gewohnt einnehmen. Am nächsten Morgen sollten Sie mit Ausnahme Ihrer üblichen und notwendigen Arzneimittel nichts zu sich nehmen. Bitte sorgen Sie aber für reichlich Flüssigkeitszufuhr in Form von stillem Wasser oder ungesüßtem Tee. Halten Sie unbedingt Ihren Untersuchungstermin ein, da die physikalische Halbwertszeit der Untersuchungssubstanz (110 min) bei Verzögerungen zu Problemen führen kann.
Am Untersuchungstag melden Sie sich mit Ihren Unterlagen (Vorbefunde, Röntgenbilder etc.) an der Rezeption. Dort wird man Ihre persönlichen Daten erfassen und Sie an das PET/CT-Zentrum weiterleiten.

Zur Vorbereitung der Untersuchung werden Sie in den Applikationsraum geführt, in dem nach einem kurzen Gespräch die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen erfolgen. Dazu gehören z. B. die Gabe von stillem Wasser und das Messen Ihres Körpergewichts und Blutglukosespiegels. Anhand des ärztlichen Patientenberichts wird Ihnen die notwendige Dosis FDG verabreicht. Eine halbe Stunde später folgen 5 mg Lasix intravenös, um die Urinaktivität zu minimieren. Im Anschluss werden Sie gebeten, möglichst entspannt noch einige Minuten zu verweilen, damit die Spürsubstanz den Weg in die Körperzellen findet.

Die eigentliche Untersuchung findet in einem relativ komfortablen Gerät, das einem Computertomographen ähnelt, statt. Die Gantry ist 75 cm weit geöffnet, der Tunnel ist mit 80 cm sehr kurz, sodass Platzangst minimiert wird und eine Kommunikation mit Arzt und Personal gut möglich ist. Geräusche entstehen bei der Untersuchung nicht. Die gesamte Zeitdauer der Ganzkörperaufnahme beträgt für unser Gerät je nach Körpergröße 10-15 min. Die Mitarbeiter überwachen den Bildgebungsprozess und die Rekonstruktion ebenso wie die standardisierte Konversion des Einlagerungswerts (SUV).

Unmittelbar nach der Untersuchung werden die Bilddateien auf alle designierten Bildstationen übertragen. Nachdem die Mitarbeiter die Patientendateien vom Akquisitionspult erhalten haben, werden die PET/CT-Fusionsbilder rekonstruiert und stehen zur Bewertung zur Verfügung. Im Anschluss spricht der leitende Arzt mit Ihnen.

Die Dokumentation findet in folgenden Formaten statt:

  1. Fortlaufende CT-Filmdokumentation zur Erzeugung hochauflösender CT-Schnittbilder.
  2. Ausdruck eines farbigen PET/CT-Datensatzes.
  3. Verschlüsselter Transfer ausgewählter befundrelevanter digitaler PET/CT-Dokumente auf unsere Webseite zur weiteren Verwendung für den überweisenden/weiterbehandelnden Arzt. Diese Dokumente werden aus Sicherheitsgründen nach Ablauf von vier Wochen gelöscht, können aber im Bedarfsfall jederzeit angefordert werden.
  4. Zum Vergleich mit evtl. notwendigen Verlaufsuntersuchungen wird ein Datensatz bei uns in der Praxis archiviert.

 

 

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