Über uns

Das Diagnostisch Therapeutische Zentrum am Frankfurter Tor (DTZ) in Berlin Friedrichshain bietet in Berlin eine einzigartige Konzentration von ambulanter Patientenversorgung. Im Zentrum der kurzen Wege arbeiten 80 Mitarbeiter und Fachärzte aus den Fachrichtungen Radiologie, Nuklearmedizin, Innere Medizin und Strahlentherapie eng miteinander verzahnt im Sinne der Patientenrundumversorgung.  Der 1990 als erste Kassenarztpraxis im Ostteil Berlins gegründete Familienbetrieb hat sich von einer Schwerpunktpraxis für die Schilddrüsen- und Herzkatheterdiagnostik zu einem interdisziplinären Zentrum für individualisierte Medizin entwickelt.

Mit der Inbetriebnahme der ersten ambulanten PET/CT wurde vor über 13 Jahren der Grundstein für die Entwicklung zum heute bestehenden Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), das seinen Patienten auf 1.200 m2 das gesamte Spektrum der onkologischen Bildgebung und Strahlentherapie bietet, gelegt. Mit der im Jahr 2012 abgeschlossenen Integration der MRT- und SPECT/CT-Diagnostik, der Strahlentherapie und der hauseigenen Radiochemie mit befindet sich eine einzigartige Konzentration von Hochtechnologie am DTZ Berlin-Friedrichshain. Im Jahr 2016 rundet das DTZ Berlin sein Angebot mit einem PET/MR-Gerät der neuesten Generation ab.
Die Erkenntnis und Überzeugung des Gründers wie ärztlichen Leiters des DTZ Berlin, Prof. Dr. med. Wolfgang Mohnike, dass Patienten im deutschen Gesundheitssystem Gefahr laufen, in einer Diagnostikkaskade unterzugehen, trieb das Ziel voran, ein Medizinisches Versorgungszentrum zu entwickeln, in dem Patienten gezielte Diagnostik auf höchstem Niveau erhalten, um ihnen anhand dieser eine optimale Therapie zu ermöglichen.

Diagnostik auf Universitätsniveau am DTZ Berlin

Um den DTZ-Patienten die PET/CT-Diagnostik bei einem möglichst breiten Indikationsspektrum zu ermöglichen, hat das DTZ mit verschiedenen Krankenkassen Versorgungsverträge abgeschlossen, die den Vorteil des Diagnostikverfahrens für Ihre Patienten erkannt haben und die Kosten hierfür tragen. Um den gesetzlich Versicherten neben der vom G-BA in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommenen Indikationen (Lungen- und Lymphdrüsenkrebs) die PET/CT bei weiteren Krebsarten zugänglich zu machen, initiiert und beteiligt sich das DTZ an Studien zu den wichtigsten Volkserkrankungen

wie z. B. der Studie zur Diagnostik der Alzheimer-Erkrankung mit Dr. Peter Franz, MVZ am Königin-Elisabeth-Krankenhaus, und der Studie zum Therapieansprechen von Brustkrebspatientinnen mit der German Breast Group. Bei der Diagnostik der Prostata kommt dem DTZ und seinen Patienten die hauseigene Ausstattung zu Gute: Die PET kann den Tumorstoffwechsel anzeigen, die CT die Anatomie und die MRT die Prostatakapsel. Die Summe dieser Daten ist essenziell für eine bestmögliche und punktgenaue Operationsplanung. Das im Jahr 2016 installierte PET/MR-Gerät der neuesten Generation eröffnet weitere Möglichkeiten der bildgebenden Diagnostik und komplettiert somit die Palette der modernen Hybridbildgebung, die das DTZ seinen Kunden direkt vor Ort anbieten kann.

Das optimal abgestimmte Zusammenspiel von PET/CT, PET/MR, SPECT/CT, MRT und Ultraschall sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Internisten, Radiologen, Nuklearmediziner und Strahlentherapeuten am DTZ einschließlich der Anwendung von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind für die individualisierte Medizin und Qualitätssicherung am DTZ von vorrangiger Bedeutung. Das zentrenübergreifend genutzte Bildarchiv bildet die Basis für die optimale Kooperation der Fachteams in Echtzeit (Forschungsprojekt von Siemens).

Hochleistungs-Strahlentherapiezentrum des DTZ

Die Strahlentherapie ist neben der Operation und der Chemotherapie grundlegender Bestandteil der aktuellen Krebstherapie. Am DTZ sind drei hochmoderne Bestrahlungsgeräte installiert. Die TomoHD, die durch eine einzigartige Bestrahlungstechnik eine sichere und gleichzeitig besonders schonende Therapie auch bei hochkomplexen Anforderungen ermöglicht, ist insbesondere bei Bronchial- und Prostatakarzinomen eine optimale Schonung des umliegenden Gewebes  möglich.

Die zwei Agility-Linearbeschleuniger, die neueste Entwicklung des Marktführers Elekta auf dem Gebiet der Stereotaxie, kombinieren alle Bestrahlungstechniken (Photonen nach CT-Plan, IMRT/Rapidarc, Stereotaxie), was besonders für die Behandlung vom Brustkrebspatientinnen von großer  Bedeutung ist. Das innovative Blendensystem aus 160 Wolframlamellen der Agility-Linearbeschleuniger ist in der Lage

Strahlendosen sehr schnell sicher zu verteilen und die Belastung des umliegenden gesunden Gewebes deutlich zu minimieren. Neueste Atemgatingtechniken bieten die Möglichkeit der Echtzeitanpassung von Atembewegungen während der Bestrahlung des Thorax oder der Brustregion.

Neue Wege im Kampf gegen Krebs: Interventionelle Onkologie und Radionuklidtherapie

Der interdisziplinäre und anwendungsorientierte Ansatz, den das DTZ von Anfang an verfolgt, spiegelt sich auch in der Schaffung einer neuen Abteilung im Jahr 2016 wider. Durch die Verknüpfung der interventionellen Radiologie mit mikroinvasiven Eingriffen, Strahlentherapie und Radionuklidtherapie wurde ein können ein Vielzahl von komplexen Tumorerkrankungen gezielt und individuell behandelt werden. Das DTZ bietet hier unter anderem in Kooperation mit dem Bundeswehrkrankenhaus Berlin die Brachytherapie von Lebermetastasen an.

Kooperation: Zukunft der optimierten Patientenversorgung

Da die Trennung ambulanter und stationärer Patientenversorgung für den ärztlichen Leiter des DTZ Prof. Mohnike nicht mehr zeitgemäß ist, gewinnen zukunftsweisende Kooperationen des Medizinischen Versorgungszentrums DTZ mit Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung. Neben bestehenden Kooperationsverträgen mit allen großen Krankenhäusern in der Umgebung erarbeitet das DTZ aktuell Verträge zur Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) mit dem Sana Klinikum Lichtenberg.

Mit der Inbetriebnahme des ersten ambulanten Zyklotrons in der hauseigenen Radiochemie des DTZ ist das MVZ seit 2014 Jahr nun in der Lage, mit dem Teilchenbeschleuniger Untersuchungssubstanzen auf molekularer Ebene selbst herzustellen - ein Novum in der ambulanten Patientenversorgung. Der ebenfalls 2014 in den Patientenversorgungsbetrieb integrierte dritte Linearbeschleuniger des DTZ-Strahlentherapiezentrums und das im Jahr 2016 installierte PET/MR-Gerät erweitern das Versorgungsspektrum und sichern das Bestreben des DTZ, seinen Patienten unter einem Dach Diagnostik auf höchstem technischen Niveau für eine bestmögliche maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können.